DER
SATTEL FÜR´S LEBEN
Welcher
Reiter kennt es nicht?
Das
leidige Problem mit dem Sattel, der plötzlich nicht mehr
passt.
Dieses
neue Sattelkonzept löst Ihre Probleme dauerhaft.
Es
erfüllt Ihren Wunsch nach:
Passform – Veränderbarkeit – Unabhängigkeit – Bequemlichkeit
- Sicherheit - Freude
Warum
wird ein Pferd überhaupt mit Sattel geritten?
Aus
der Sicht des Menschen,
um
dem Reiter einen besseren Halt und Bequemlichkeit zu
verschaffen. Bei Pferden mit hohem Widerrist und hervorstehender
Wirbelsäule wäre das Reiten eine Tortur. Ohne Sattel dringen Pferdehaare und Schweiss durch die Kleidung
des Reiters und reizen die Haut. „Ökonomisches“
Reiten, wie Leichttraben oder der leichte Sitz beim Galoppieren
wäre nicht möglich.
Aus
der Sicht des Pferdes
sind
die Gründe, die für den Sattel sprechen, noch gravierender:
Das Reitergewicht drückt beim Reiten ohne Sattel die Sitzbeinhöcker
des Reiters direkt in den Rückenmuskel des Pferdes. Dies
ist schmerzhaft für das Pferd. Deshalb ist die optimale
Druckverteilung von größter Bedeutung.
Wie
wird ein Sattel den Erfordernissen gerecht ?
Für
den Reiter:
Der
Sattel bietet, durch die Steigbügel bedingt, die Möglichkeit
des „ökonomischen“ Reitens: Aufsitzhilfe, Leichttraben,
leichter Sitz.
Je
weiter Bügelaufhängung und Tiefpunkt des Sitzes voneinander
entfernt sind, desto stärker sind die Druckeinwirkungen
auf die jeweiligen Endpunkte des Sattels.
Die
Steigbügelaufhängung sollte so nah am Tiefpunkt des
Sitzes liegen, dass der Reiter mühelos eine ausbalancierte
Sitzposition halten kann.
Dabei
spielt die Beinlänge des Reiters eine nicht unerhebliche
Rolle.
Um
die klassische Formel „Schulter-Hüfte-Absatz – auf einer
Linie“ zu verwirklichen, bedarf es bei einem kurzen Oberschenkel
einer Bügelaufhängung, die nahe am Tiefpunkt des Sattelsitzes,
bei langem Oberschenkel jedoch etwas weiter entfernt liegt.
Für
das Pferd:
Jeder
Sattel ist so konzipiert, dass sich der Tiefpunkt des Sitzes,
von der Seite betrachtet, in der Mitte befindet. Der Tiefpunkt
bleibt nur in dieser Position, wenn der Sattel ausbalanciert
auf dem Pferderücken liegt.
Ist
er also vorne oder hinten höher, so verschiebt sich der
Tiefpunkt.
Die
Balance lässt sich aber ausschließlich über
die Weite der Kammer herstellen. Die Abstände der Rückenpolster
im Bereich
des Vorderzwiesels müssen folglich verändert werden.
Je weiter die Sattelkissen im vorderen Bereich von einander
entfernt sind, desto tiefer senkt sich der Sattel vorne ab.
Problematik
der herkömmlichen Bauweise:
Die
Steigbügelaufhängung ist in einer starren Position
fixiert. Oft wird ein Modell gewählt, das am Pferderücken
gut zu liegen scheint, den Reiter aber nicht unbedingt gut sitzen
lässt.
Früher
oder später liegen die meisten Sättel nicht mehr richtig
in der Balance auf dem Pferderücken. Mit dem bekannten
„Aufpolstern“ (Wolle hinzufügen) oder „Abpolstern“ (Wolle
entnehmen) kann man das Problem meist nicht nachhaltig beheben.
Beim
Hinzufügen von Wolle wird zwar der jeweilige Bereich des
Sattels leicht angehoben, allerdings geht dadurch der erforderliche
elastische Polstereffekt verloren. Das Kissen wird an der entsprechenden
Stelle härter als gewünscht und es entstehen Unebenheiten,
die Satteldruck hervorrufen können.
Das
sogenannte „Abpolstern“ bewirkt eigentlich nur eines: es ist
nicht mehr ausreichend Polster zur Verfügung, somit drückt
der kaum noch ausreichend gesicherte Baum dem Pferd schmerzhaft
auf Widerrist und / oder Rücken.
Was
bietet Ihnen „MARIAGE
S-C-S“ ?
(
S-C-S = SELF-CHANGE-SYSTEM )
Mariage
S-C-S
ist
ein System, das dem Benutzer ermöglicht, nötige Veränderungen
am Sattel ohne Zuhilfenahme von Fachleuten einfach und
schnell selbst vorzunehmen.
Dies
hat mehrere Vorteile:
Sie
wählen Ihre individuelle Steigbügelaufhängung selbst.
Sie
selbst beeinflussen die Lage des Sattels am Pferderücken
ohne Sattlerarbeiten.
Sie
verändern mit wenigen Handgriffen eigenhändig die
Position der Rückenpolster präzise und millimetergenau
im Bereich des Kopfeisens, um den Tiefpunkt des Sattels zu korrigieren.
Sie selbst entscheiden, wann Sie die Veränderung vornehmen
und können die verschiedenen Veränderungsmöglichkeiten
testen und ihre Wirkung prüfen.
Sie
können den Sattel jederzeit wieder in den Ursprungs-Zustand
zu versetzen.
Sie
brauchen keinen Tag auf den Sattel verzichten, um ihn verändern
zu lassen.
Sie
müssen weder einen Fachmann kommen lassen, noch diesen
selbst aufsuchen – somit entstehen Ihnen auch keine Kosten.
Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, die Rückenkissen
komplett auszutauschen, falls die standardmäßigen
Funktionen nicht ausreichen. Erst wenn alle SELF-CHANGE–SYSTEM - Möglichkeiten nicht mehr greifen sollten, helfen wir
Ihnen schnell und kostengünstig.
Ausstattung
des Mariage S-C-S
Längs-
und querelastischer Sattelbaum aus Spezialkunststoff.
Kopfeisen mechanisch veränderbar.
Sattelkissen
(Rückenpolster) sind austauschbar. 5 Varianten sind
möglich.
Hochbequemer
Sitz in 4 Längen: 17 – 17,5 – 18 - 19 Zoll.
Stufenlos
variable Steigbügelaufhängung.
Oberschenkel-Pauschen
in verschiedenen Stärken, individuelle Anbringung.
Standardmäßige
V-Gurtung mit SELF-CHANGE–SYSTEM-Gurtstrippen in 2 Längen.
Optimale
Gepäcktaschen-Positionierung sowie variable Trachten beim
Model „TOURNADO 1 und 2“.
Gewicht
ca. 6,5 –7 kg
Farben:
schwarz – dunkelbraun - bicolor
Für
außergewöhnliche Fällen haben wir eine Teil
- oder Vollmaßanfertigung vorgesehen .
Selbstverständlich
erstellen wir Ihnen hierfür einen Kostenvoranschlag.
Auf
Wunsch werden Messing oder Edelstahl-Beschlagteile angebracht,
sowie exclusive Ledervariationen verarbeitet.